3D - Interaktive Exponate - KI
Mai 07, 2026

Molekularbiologie für alle zugänglicher machen

Das Europäische Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) widmet sich der Erforschung der molekularen Mechanismen, die biologischen Prozessen zugrunde liegen. Die Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Genetik, Zellbiologie und biotechnologische Innovation.

Diese 1974 gegründete internationale Forschungseinrichtung vereint 24 Länder, um die Forschung voranzutreiben, die für das Verständnis grundlegender biologischer Mechanismen von entscheidender Bedeutung sind.

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Biologische Mechanismen mit den Sinnen verstehen

Mit dem Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse über biologische Mechanismen auf molekularer Ebene einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, hat das Labor für seinen Hauptsitz in Heidelberg eine multisensorische Vermittlungsanlage eingerichtet, die nach den Prinzipien des inklusiven Designs konzipiert wurde.

Die inklusive und interaktive Anlage spricht den Tastsinn, das Gehör und den Geruchssinn an. Sie lädt das Publikum dazu ein, zu entdecken, wie wissenschaftliche Hypothesen in der Forschung entstehen und wie die DNA aufgebaut ist.

 

Die Ausstellung präsentiert die wissenschaftlichen Inhalte kapitelweise, übersetzt ins Englische, Deutsche und in deutsche Brailleschrift, und umfasst ein Spiel zum Aufspüren abnormaler Zellen.

Bildnachweis: Joseph Franciosa / EMBL
Bildnachweis: Joseph Franciosa / EMBL

Anormale Zellen selbst und mithilfe von KI erkennen

Die interaktive Station veranschaulicht, wie Informationen in der DNA gespeichert werden. 

Sie erklärt zudem, wie die DNA-Forschung das Verständnis der Entstehung abnormaler Zellen voranbringt, und bietet dem Publikum die Möglichkeit, die Fähigkeiten von KI bei der Zellerkennung zu testen.

Mit dieser Hand-On-Station sucht der Besucher selbst nach problematischen Zellen (z. B. Krebszellen). Anschließend kann er die KI einsetzen und deren Wirksamkeit messen. Bildnachweis: Joseph Franciosa / EMBL
Mit dieser Hand-On-Station sucht der Besucher selbst nach problematischen Zellen (z. B. Krebszellen). Anschließend kann er die KI einsetzen und deren Wirksamkeit messen. Bildnachweis: Joseph Franciosa / EMBL

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