Interaktive Exponate - Museum
Apr 10, 2026

Zoologisches Museum Straßburg

Der Wandel eines Museums: Das Beispiel des Zoologischen Museums Straßburg

Das Zoologische Museum Straßburg hat seinen Wandel erfolgreich vollzogen. Der Rundgang greift die Umweltprobleme des 21. Jahrhunderts auf und integriert neue kulturelle und pädagogische Ansätze für Schulgruppen und Jugendliche, ohne seinen architektonischen Charakter zu verlieren.

Tactile Studio war am museografischen Teil beteiligt und übernahm die Konzeption und Herstellung von interaktiven Exponaten und Ausstellungsmöbeln.

Eine Ausstellungsgestaltung, geprägt von sensorischen und interaktiven Erlebnissen

Eine umfassende Renovierung hat es ermöglicht, diese Herausforderung zu meistern: architektonische Sanierung der 8.300 m² des Gebäudes aus dem späten 19. Jahrhundert, Entwicklung einer erlebnisorientierten und für alle Besucher zugänglichen Ausstellungsgestaltung sowie Restaurierung der 1.800 Sammlungsobjekte der Dauerausstellung.

Einblicke in eine Hands-On-Stationen:
Sagami, ein Fenster zum Ozean. © Louis Matton
Einblicke in eine Hands-On-Stationen: Sagami, ein Fenster zum Ozean. © Louis Matton
Biolumineszenz-Modell 
erklärt die Nutzung der Biolumineszenz durch Tiere. Hier: eine Garnele (Verteidigungsmittel) und ein Laternenfisch (Anlockmittel).
Biolumineszenz-Modell erklärt die Nutzung der Biolumineszenz durch Tiere. Hier: eine Garnele (Verteidigungsmittel) und ein Laternenfisch (Anlockmittel).

Das Museum hat sich mit taktilen Objekten und Hands-On-Stationen  ausgestattet, um eine Entdeckung der Tierwelt durch die Sinne und das Experimentieren zu ermöglichen.

Fünf Themen bestimmen den Rundgang durch die Dauerausstellung:
– Biodiversität, Klassifizierung;
– der Rhein und das Gleichgewicht seines Ökosystems;
– die Ozeane;
– von der Natur ins Labor sowie sogenannte „Totem“
– Bereiche, die bestimmten Tieren gewidmet sind.

Tactile Studio übernahm die Konzeption und Umsetzung von 75 maßgeschneiderten Exponaten: 44 Hands-On-Stationen und 31 taktilen Zeichnungen, in Zusammenarbeit mit den Projektleitungs- und Szenografie-Teams mit besonderem Fokus auf Inklusion.

Die Gestaltung im Dienste der Ausstellungsgestaltung

Was die Gestaltung betrifft, so hat Tactile Studio in Zusammenarbeit mit Freaks (Architektur) und Ducks (Szenografue) – Ausstellungsmobiliar realisiert.

Detail der Tafel „Sagami-Bucht“. © Louis Matton
Detail der Tafel „Sagami-Bucht“. © Louis Matton

Auftraggeber: Unistra (Université de Strasbourg)

Partner: Freaks (Architekten) und Ducks (Szenografen). ProaSur und Lythos.

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